Sushi fly
In Fasanerie sammelt man Karten, die am Ende des Spiels Punkte bringen.
In jedem Spiel werden sechs Sets von Karten verwendet von zwölf möglichen. Zu zweit spielt man mit 36 Karten.
Die Kartensets werden unterschiedlich gewertet. Je nach Set bekommt man mehr oder weniger Plus- oder Minuspunkte, je nachdem wievieel Karten mn von diesem Set hat.
Das ist also ungefähr das selbe Spielgefühl wie bei Sushi Go!
Hiier bekommt man seine karten aber nicht durch Draften, sondern indem man seinen Setzstein entlang der Kartenreihe bewegt. Man erhält alle Karten, die hinter einem liegen, wenn der eigene Setzstein in letzter Position ist.
Es gibt also im Wesentlichen nur zwei Strategieelemente.
Eine Karte, auf de ich meinen Stein setze, erhalte ich auf jeden Fall.
Wenn ich Karten vor mir partout nicht haben will, setze ich meinen Stein vor einen Mitspieler.
Ein bisschen wie Glen More oder Patchwork.
Diese simple Setzweise hängt auch nicht von den verwendeten Sets ab. Man will andere Sets sammeln oder vermeiden, aber die Strategie bleibt immer gleich.
So ist es halt mit Friedemann Friese. Die Mechanismen sind bekannt, und das Thema könnte beliebiger nicht sein.
Eine der Regeln erschien zunächst ziemlich sinnlos. Aber nur im Zweierspiel. Zu mehreren wird die wichtig, und dann ist das Spiel auch deutlich kniffliger. Nett auch, dass man für kleines Geld ein solides Zwei-Personen-Spiel bekommt. Wer Leute kennt, die das Spiel auch haben, kann auch mit bis zu sechs Spielern starten.
Soll man sich das Spiel kaufen, wenn man Sushi Go! schon hat? Klare Antwort: Ja. Kleine Schachtel für acht Euro. Fasanerie hat uns richtig Spass gemacht, und wir haben noch nicht mal alle Sets probiert.
















